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Kommentare: 309
  • #309

    Katrin (Dienstag, 21 November 2017 21:13)

    Liebe Julia,
    das freut mich sehr das dich meine Seite hier berührt hat und du auch den Tipp mit dem Krankenhaus umsetzen willst. Wenn du etwas erfahren hast kannst du es gerne hier schreiben. Schön wie du auch schreibst das du dich jetzt besser verstehen kannst.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Alexandra,
    ich freu mich das es dir hier gefällt !
    Danke das du hier deine Geschichte mit uns teilst. Ich finde es sehr bewegend was du schreibst. Gut das dir deine Mutter von deiner Schwester erzählt hat. Das ist nicht selbstverständlich das so zu wissen. Was mir auffällt ist, das du sehr viel Verständis für deine Familie hast, dich gut reinversetzen kannst, Rücksicht nimmst, stark bist für andere.. Falls das so ist, vergiss dich dabei nicht !!
    Ja Nichtbetroffene können das schwer nachvollziehen und sagen oft Dinge die einen verletzen. Und trotzdem ist es so das man sehr wohl um seinen Zwilling trauert. Es geht allen so. Da bist du nicht allein. Ja das geht mir auch so, auf die Frage nach Geschwistern (bin auch "Einzelkind") würde ich es am liebsten jedem erzählen, aber die Erfahrung macht einen vorsichtig. Eigentlich schade und auch wie ich finde eine blöde Vorstellung seinen Zwilling "geheim" zu halten...
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #308

    Alexandra (Mittwoch, 08 November 2017 09:23)

    Hallo,
    eigentlich bin ich eher jemand der nur still mitliest, aber ich finde diese Seite hier total toll, weil hier wirklich ein Austausch unter Betroffenen stattfinden kann. Daher möchte ich mich an erster Stelle erstmal dafür bedanken und nun auch mal was über mich, bzw. "uns" erzählen:

    Ich bin ebenfalls ein alleingeborener Ziwilling. Erfahren habe ich das schon sehr früh, (mit 6 Jahren oder so). Tja, so eine Nachricht stellt die Welt einer sechsjährigen natürlich erstmal auf den Kopf. Ich habe meine Mutter natürlich mit Fragen bombadiert, die mir etappenweise dann erzählt hat was passiert ist. Mein eineiige Zwillingsschwester und ich waren Wunschkinder. Aus irgendeinem Grund, musste meine Mutter ab einer bestimmten Woche sehr lange mit uns liegen. Irgendwas lief bei unserer Entwicklung schief, sodass bei meiner Schwester relativ früh schon, ein Herzfehler diagnostiziert wurde. Ob bei mir irgendetwas war, weiß ich nicht. Meine Mutter war natürlich um jeden gewonnenen Tag froh, den wir nicht zu früh kamen. (vor 23 Jahren war die Frühchenmedizin, ja noch nicht so weit wie heute.) Irgendwann (ich glaube Anfang bis Mitte 8. Monats) wurde morgens ein routinemäßiger Ultraschall gemacht. alles unverändert. Zum Schichtwechsel am Abend dann nochmal ein Ultraschall wo festgestellt wurde, dass sich die Nabelschnur um den Hals meiner Schwester gelegt und sie sich dadurch erdrosselt hatte. Danach musste alles schnell gehen (weil anscheinend auch Gefahr, um mich bestand). Notkaiserschnitt, ich wurde in eine andere Klinik mit besserer Früchenstation gebracht, meine Mutter blieb mit meiner toten Schwester in der Klinik. Für meine Mutter muss das eine Achterbahn der Gefühle gewesen sein. Einerseits die Trauer über den Tod meiner Schwester, andererseits die Freude, dass ich am Leben bin. Der Rest der Familie hat natürlich auch großen Anteil genommen.

    Bis zur Pupertät habe ich mir nicht so viele Gedanken gemacht, was die ganze Geschichte vllt ausgelöst hat. Als Kind habe ich mir oft vorgestellt wie es wohl wäre wenn meine Schwester leben würde, usw. Irgendwann fängt man dann an seine eigenen und die Verhaltensweisen seiner Mitmenschen zu reflektiern. Ich habe bis dato noch nie so wirklich mit Personen aus meiner Familie über meine Gefühle sprechen können. Ich glaube, ich versuche unterbewusst immer stark zu bleiben, für meine Mutter vorallen dingen und für meine Schwester "mitzuleben". Meine Mutter ist an "unserem" Geburtstag immer traurig. An das Grab von meiner Schwester zu gehen ist nicht möglich, da wir weiter weg gezogen sind. (ist ein Familienurnengrab, nur steht ihr Name nicht auf dem Grabstein, was ich sehr merkwürdig finde...) Momentan denke ich sehr viel an meine Schwester. (Keine Ahnung wieso, das kommt immer so phasenweise) Ich weiß, dass es so wahrscheinlich besser für sie ist, sie so nicht leiden muss, weil sie wahrscheinlich schwerst mehrfachbehindert gewesen wäre und als Säuglig schon oft hätte am Herzen operiert werden müssen, um ihr überhaupt ein kurzes Leben zu ermöglichen. Andererseits vermisse ich sie einfach tierisch! Besonders in schwierigen Situationen, die ich alleine bewältigen muss. Da könnte ich manchmal durchdrehen, bin traurig und wütend zugleich, dass sie nicht da ist! Bei vielen Leuten stoße ich damit auf Unverständis. Nach dem Motto: "wie kann man denn um jem. trauern/jem. vermissen, den man nicht gekannt hat?" Ganz toll ist auch immer die Situation wenn man von Fremden gefragt wird ob man Geschwister hat. (Ich habe sonst keine Geschwister) Je nachdem wie gut ich die Peron keine sage ich einfach "nein", worauf man dann natürlich als "Einzelkind" abgestempelt wird, oder bei Leuten, denen ich vertraue, erzähle ich dann schonmal was. Meistens ernte ich dann betroffene Blicke. Solche Situationen habt ihr sicher auch schon erlebt...

    So, ist ja ein ganz scöner Roman geworden... Wer bis hierhin gelsen hat: meinen Respekt und Dank dafür!)

    VG Alexandra

  • #307

    Julia (Montag, 16 Oktober 2017 07:57)

    Hallo,

    Ich bin auch ein alleingeborener Zwilling und wollte mich für die Seite bedanken, ich konnte mich in manchen Sachen sehr gut wiederfinden und musste einige Tränen vergießen als ich die Seiten laß, auch dass man im Krankenhaus nachfragen könnte (da meine mam leider nicht sonderlich viele Erinnerungen daran hat) war ein guter Tip den ich gleich heute umsetzen werde, zum Glück bin ich noch unter 30.
    Jetzt weiß ich auch woran es wohl liegt, dass ich mehr kuschelbedarf als die meisten anderen habe und es mir als Kind so vorkam zuwenig liebe zu bekommen.
    Der große Wunsch nicht allein zu sein und die Liebe in einem Partner zu finden, ist jetzt auch etwas verständlicher.

    Ich danke dir für die Seite und hoffe sie hilft noch ganz vielen anderen weiter.

    Liebe Grüße Julia :)

  • #306

    Katrin (Freitag, 13 Oktober 2017 21:36)

    Liebe Sabine,
    erst mal gut das du durch die Op von deinem Bruder Peter erfahren hast!! Wurden da Haare oder anderes gefunden ? Das mit den Schuldgefühlen hat auch nicht jeder.. Ich kenne auch jemanden ohne und auch mit Wut gegenüber den Zwilling...Das wäre mal interessant genauer zu erforschen. Ich glaube ich mache mal eine Umfrage dazu.. Das tut mir sehr leid mit deinem Vater. Ich wünsche dir alles Gute und das du deinen Weg findest mit deinem Bruder Peter !
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Eva,
    ja das kann ich gut verstehen das so viele Gefühle jetzt da sind und du dich durcheinander fühlst.. Aber ich lese auch aus deinen Zeilen das du endlich den Grund gefunden hast, warum du so bist, wie du bist..oder besser warum es dir so geht.. Du fragst nach Rat.. Mh nun weiß ich nicht genau wobei du Rat brauchst... Du kannst mich ja gerne anschreiben über Kontakt und es erklären. Aber ich vermute du möchtest wissen wie es nun weitergeht ? Falls es so ist, dann kann ich dir leider sagen, das es kein Rezept gibt was man als nächstest tut, sondern jeder hat da seinen eigenen individuellen Weg. Genauso wie jeder individuell ist. Aber gerne kannst du dir Anregungen holen unter Zwillinge /Was mir geholfen hat. Dort habe ich ein paar Sachen aufgeschrieben. Es gibt natürlich noch gaaaanz viele andere Ideen und Wege damit umzugehen... Nimm dir die Zeit und höre auf dein Herz was es dir sagt.
    Liebe Grüße,
    Katrin

  • #305

    Eva (Samstag, 07 Oktober 2017 01:33)

    Hallo Zusammen,

    nun irgendwie weiß ich auch nicht so recht wo ich anfangen soll. Ich hatte schon immer das Gefühl alleine zu sein, diese Unvollständigkeit, empfand oder empfinde bei Zeiten eine extreme Wut und gleichzeitig Trauer - im Laufe der Jahre wurde es besser aber als Kind war es ganz schlimm. Mit meiner Mutter hatte ich noch nie einen klassischen Draht es war als Kind furchtbar - mittlerweile bin ich 24 und habe meine Mutter lieben gelernt, dennoch fehlt etwas. Dieses etwas kann ich mir nicht erklären. Ich habe seit ich denken kann meinen Teddy und bekomme schon Angstzustände, wenn ich mir vorstelle er sei weg. Nun leide ich seit der Geburt an Skoliose und bin seit dem sporadisch in Behandlung. Erstmalig bei meiner Osteopathin habe ich diese Gefühle angesprochen und sie meinte, es könne sein, dass ich eigentlich eine Zwillingsgeburt wäre und das typisch sei... so laß ich mich ein und bekomme Gänsehaut und weine allein schon, wenn ich die "Anzeichen" in diesen Foren lese. Zu 99% trifft alles zu und gerade erklärt sich mein ganzes Leben und mein ganzes Verhalten. Jedes Merkmal öffnet eine Tür mehr und lässt mich mein Verhalten selbst erklären. Ich fühle mich Elend weil ich zum einen jemanden so sehr vermisse der nicht hier sein kann, ich mich so sehr danach sehene bei dieser Person zu sein aber es nicht kann... und jetzt nicht megf weiter weiß. Ich brauche euren Rat.

  • #304

    Sabine (Sonntag, 10 September 2017 18:25)

    Ich habe vor ca. 12 Jahren durch eine kleine OP erfahren, dass ich einen Zwilling gehabt hätte. Damals hat mich das in eine Identitätskrise gestürzt, in der ich leider niemand zum reden hatte. Wer bin ich, wo ist er/sie, warum???
    Vor ein paar Wochen bin ich durch Zufall auf Bücher zu dem Thema alleingeborener Zwilling gestoßen und beschäftige mich seitdem damit.
    Ich habe mir immer einen Zwilling gewünscht und hab mich immer anders und allein gefühlt, obwohl ich eine an sich sehr glückliche Kindheit hatte. Ich habe viele Dinge angefangen, auch viele zu Ende gebracht, aber ab einem gewissen Erfolg interessierten sie mich nicht mehr. Als Kind wollte ich immer ein Junge sein, die Mädchenrolle war mir fremd. Vieles, von dem, was typisch ist für alleingeborene Zwillinge passt.
    Was nicht passt ist, dass ich keine Schuldgefühle habe, sondern zornig bin. Sehr zornig, auf meinen Zwillingsbruder, dass er mich allein gelassen hat. Ich weiß mittlerweile, dass es ein Bruder gewesen wäre und ich weiß sogar, dass er den Namen Peter getragen hätte...
    Ich hab das wie Verrat empfunden, er hat mich im Stich gelassen... das ist für mich etwas, was ich nie machen würde, jemanden im Stich lassen... vielleicht, weil er gegangen ist.
    Der gleiche Zorn hat mich erfasst, als mein Vater vor ein paar Jahren starb. Ja, für ihn war es am besten so, wegen seiner Krankheit. Aber ich...
    Ich habe das Gefühl, ich stehe mit leeren Händen da... alle nehmen von mir, allen kann ich helfen. Nur mir gibt keiner, zumindest nicht das, was ich brauche. Wenigstens weiß ich jetzt, was mir eigentlich fehlt. Ob das auf Dauer eine Hilfe ist... "Heilung" bringt... ich hoffe es.

  • #303

    U. (Sonntag, 09 Juli 2017 13:07)

    Hallo Mel A,

    gerne möchte ich mit Dir Kontakt aufnehmen. Ich wohne auch in Bonn. Katrin hat meine E-Mail Adresse.

    Viele Grüße

    U.

  • #302

    Katrin (Mittwoch, 07 Juni 2017 10:22)

    Liebe Mel A,
    ich kann dir da leider nicht weiterhelfen.
    Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand hier,
    der dir weiterhelfen kann. Ansonsten einfach mal
    die Therapeuten in deiner Nähe fragen ob sie sich
    damit auskennen.
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #301

    Mel A (Freitag, 26 Mai 2017 11:23)

    Hallo zusammen,

    kennt jemand Heilpraktiker/Psychologen/Therapeuten im Raum Köln Bonn (lieber Bonn) die sich mit der Thematik des verlorenen Zwillings auskennen? Ich bin bei einer systemischen Aufstellung auf das Thema gestoßen und brauche Unterstützung bei der Integration und Trauerbewältigung.
    Herzlichen Dank und viele Grüße,
    Mel A ( in Abgrenzung zur schon vorhandenen Mel ;) )

  • #300

    Katrin (Mittwoch, 10 Mai 2017 11:40)

    Liebe Mel,
    das es momentan noch so aussieht das du keinen Zwilling hattest, muß nicht unbedingt bedeuten das du keinen Zwilling hattest, sondern es kann auch sein, das du einfach noch nicht bereit bist.. was völlig ok ist. Versuche dir kein Stress damit zu machen und lass es erst mal ruhen und wenn es dich nicht loslässt dann kannst du immer noch weiter in die Richtung suchen. Manchmal kommt es auch einfach von alleine, wenn man selbst mal "ruhig" wird. Ich weiß wie schwer das ist. Und zu den Fragen die du stellst, kann ich nur sagen, das ich heute der Meinung bin, das es unheimlich wichtig ist, zu "wissen" das wir einen zwilling verloren haben, damit wir uns mehr verstehen und wir gnädiger mit uns selbst umgehen können. Aber ich denke das ist nur der Anfang. Das viel wichtigere und heilsamere ist das "Fühlen". Den Schmerz, die Trauer, die Wut, die Angst, die Verlassenheit, die Einsamkeit und alle anderen Gefühle die nach und nach hochkommen, wenn man gaaanz langsam sein Herz aufmacht und schaut was da so ist.. Und dafür kann es sein, das man Hilfe braucht. Aber nicht irgendeinen Therapeuten.. du hast ja selbst schon Erfahrung gesammelt mit einer Therapeutin... Wenn du mehr wissen willst dann melde dich gerne über Kontakt.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe E.
    freu mich wenn dir die Seite etwas geholfen hat.
    Leider kenne ich mich damit überhaupt nicht aus,
    und so möchte ich dich auch nicht mit meiner "Meinung"
    verunsichern. Aber vielleicht kannst du dich bei Austausch eintragen und jemand anderes kann dir darauf antworten.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Anna,
    vielen Dank für dein Lob.
    Ja liebe Anna, es kann sein das du im Bauch deiner Mama nicht alleine warst. Wenn du dir die Zeit als ungeborenes Baby vorstellst, wie fühlt sich das an.. vielleicht kannst du es malen oder aufschreiben, wie es sich anfühlt, wenn du daran "denkst". Was kommt dann. Was fühlt sich für dich richtig an ? Wenn du dir dafür Zeit nimmst, bekommst es vielleicht ganz alleine raus, ob du noch einen Zwilling hattest oder nicht. Wenn dich das Thema nicht in Ruhe lässt, dann probierst du das obige einfach mal aus.. Du kannst mir gerne über Kontakt schreiben, was dabei raus gekommen ist.. würde mich sehr interessieren. Und wegen deinem Herzen, solltest du auch schauen, das es keine gesundheiltlichen Ursachen hat. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das es manchmal auch an Vitamin(o.a.)mangel liegen kann. Aber du hast Recht, wenn es das nicht ist, dann KANN es auch mit deinem Zwilling zu tun haben.. Manchmal schickt uns der Körper Schmerzen, wenn unsere Seele überfordert ist und es Zeit wird hinzuschauen..das ist aber nicht nur bei dem Zwillingsverlust so, sondern bei allem, was uns innere Schmerzen bereitet..
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #299

    Anna (Samstag, 22 April 2017 22:37)

    Hallo Katrin
    Heute habe ich deine Seite entdeckt, die ist dir echt gut gelungen!
    Ich bin 11 Jahre alt und frage mich ob ich vllt auch ein alleingeborener Zwilling bin, denn oft fühle ich mich so wie immer beschrieben wird (Einsamkeit,Trauer, einfach so im Herzen schmerzen etc.)
    Außerdem habe ich früher immer gespielt das ich ein Zwilling hätte, und fühlte mich dann immer ein bisschen traurig obwohl ich nicht wusste wieso. In letzter Zeit habe ich immer so ein plötzlichen Schmerz am Herzen an der Seite und am Nacken. Ich frage mich ob das evtl damit zutun haben könnte das früher mein Zwilling sich da festgehalten habe und ich mich jetzt daran erinner und das immer wieder spüre und mich das total Schmerz weil mein Zwilling nicht mehr da ist .
    Wenn ich mich mit meinen Freunden treffe fühle mich oft einsam und will immer das ein Bisschen platz neben mir ist!
    Könnte es denn theoretisch sein das ich ein alleingeborener Zwilling bin?

  • #298

    E. (Freitag, 21 April 2017 10:39)

    Hallo alle zusammen!

    Vielen Dank erstmal, dass es diese Seite hier gibt. Sie hat mir um einiges weitergeholfen!

    Nun zu meinem Problem:
    Ich bin als Mädchen geboren, fühle mich auch vollkommen wohl in meinem weiblichen Körper und wollte nie mein Geschlecht ändern.
    Nun bemerke ich aber schon seit einigen Jahren, dass es ein paar Tage gibt, an denen ich mich anziehen möchte wie ein Junge und einfach für einen Tag lang oder mehr ein Junge sein möchte (rein optisch, nicht biologisch).
    Erst nach sehr langer Zeit habe ich das mal in Zusammenhang mit meinem verlorenen Zwilling gebracht.
    Ich dachte mir, vielleicht war er ja ein Junge und ein Teil von ihm ist in mir, der ab und zu mal raus möchte, oder was meint ihr dazu?

    Es würde mir sehr helfen eure Meinungen zu hören.

    Liebe Grüße!

  • #297

    Mel (Montag, 10 April 2017 16:46)

    Sorry ist ein bisschen lang geworden mein Eintrag :-)

  • #296

    Mel (Montag, 10 April 2017 16:42)

    Hallo liebe Katrin und alle anderen hier,

    Ich (w,35 J.) bin auch froh dass es diese Webseite gibt. Komme schon seit mehr als einem Jahr diese Seite immer wieder besuchen und lese gerne die neuen Gästebucheinträge und finde es auch toll dass es hier die Möglichkeit gibt mit anderen Kontakt aufzunehmen. Ich bin zwar noch nicht sicher ob ich ein alleingeborener Zwilling/Mehrling bin,aber mir hat vor ca.2 ein halb Jahren eine auf dieses Thema spez.Therapeutin gesagt,dass sie das bei mir auch stark vermutet. Hab dann allerdings bei ihr aufgehört und ein Familienstellen hat bei mir auch noch nichts derart gezeigt und es gibt leider soweit ich weis auch keine Beweise aus der Schwangerschaft meiner Mutter. Ich frag mich nun ständig ob ich wirklich weiter versuchen soll durch Therapie,etc..rauszufinden ob ich noch Geschwister hatte,ob das wirkl.so viel verändert wenn ich es DEFINITIV weiss. Ich weis nur dass es mir schon seit mehr als einem Jahrzehnt oft nicht so gut geht,hab psychische Krankheiten u.immer wieder Momente wo ich sterben will,seit paar Jahren ist es noch schlimmer geworden u.ich hab mich auch sozial zieml.isoliert,weil die meisten Freundschaften wieder weg sind u.ich zum wiederholten Mal wieder lange Zeit keinen Job/Tagesbeschäftigung hab. Ich wollte die anderen hier,die diese Webseite besuchen, o.Dich Katrin fragen ob sich ihr Leben wirkl.im Positiven verändert hat,seit sie es SICHER wissen,dass sie ein alleingeb.Zwill./Mehrl.sind und ob gegebenfalls die Todessehnsucht dann eher schwindet u.sich wieder mehr Lebensfreude u.-willen einstellt o.nur wenn das Trauma auch behandelt wird. Ich würde mich sehr über das eine o.andere Mail freuen,falls jem.Lust hat mir zu schreiben!

    Email: falcon810@hotmail.com

    Auch nochmal danke an Katrin für diese Seite,selbst wenn ich ein Einling wäre,hat mir diese Seite in Zeiten der Einsamkeit oft gut getan.

    Liebe Grüsse und auch alles Gute an alle,
    Mel



  • #295

    Katrin (Sonntag, 19 März 2017 20:03)

    Ginger, mir fällt noch ein, das du dich dann über Kontakt melden müsstest, das ich dir weiterhelfen kann :-)
    Danke !
    Katrin

  • #294

    Katrin (Sonntag, 19 März 2017 18:02)

    Liebe Doriii,
    du kannst dich gerne bei Austausch umschauen oder dich dort eintragen. Vielleicht findest du dort jemanden in deiner Nähe.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Daniela,
    das freut mich das dir diese Seite etwas geholfen hat.
    Es ist schön das du deinen Zwillingsbruder wieder gefunden hast und du auch die Ursache weisst warum du so fühlst. Ich weiß das es eine große Erleichterung ist zu wissen "Warum" ? Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die Zeit der Trauer.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Ginger,
    ich verstehe sehr gut was du meinst, was du über die Beziehung mit dem Mann geschrieben hast und wie es dir jetzt geht. Denkst du das ihr beide Fluchtzwillinge seid ? Dieser Schmerz fühlt er sich vielleicht wie inneres Sterben an ? Ich kenne das auch und es zerreisst einen förmlich. Ich denke es erinnert uns an den Moment wo unser Zwilling starb und er uns sozusagen "verließ". Man "denkt" man hätte "Schuld" daran oder man hätte etwas anders machen können, so wie man als kleines Baby gefühlt hat, als der Bruder oder die Schwester nicht mehr mit uns spielte, nicht mehr atmete, nicht mehr mit uns "sprach" (ohne Worte) und wir seine /ihre Nähe nicht mehr ertragen konnten, weil sie so "kalt" waren. Und da man als Zwilling so nah miteinander verbunden ist, fühlt sich das wie eigenes sterben an. So fühlt sich gerade in Beziehungen zu anderen Menschen solche Verluste wie inneres sterben an, wie jedes Mal wieder durch diesen furchtbaren Schmerz von damals durch zu gehen und das ist kaum auszuhalten.. Stimmts ? Zum Thema Flucht und Schmelzzwilling findest du auch hier: https://www.alleingeborener-zwilling.de/zwillinge/symptome-von-alleingeborenen/ ein paar Infos.
    Ich schreibe die Beiden aus München an und hoffe das es dann klappt mit dem Kontakt !!
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #293

    Ginger (Dienstag, 14 März 2017 11:52)

    Hallo

    ich wohne in München und wollte gerne in Kontakt mir den folgenden Personen aufnehemen, die zwar ihre q hinterlassen haben, die jedoch nicht fünktionieren.

    LG Ginger

    Silke -Grafing  bei   München

    Jana -Memmingen München


  • #292

    Ginger (Dienstag, 14 März 2017 11:23)

    Hallo

    ich habe durch einen Mann, der mir sehr nahe steht erkennen dürfen, dass ich in ihn meinen Zwilling gesucht habe. Das kam dann durch eine Familienaufstellung heraus.
    Der Mann, so glaube ich hat selbst diesen Verlust erlitten, denn die Symptome des Fluchtzwillings und unsere Begegnung sind so bezeichnend.............

    Es tut mir so weh, dass er einfach weg ist und ich fühle mich so alleine ohne ihn. Als ob ein Stück fehlt. Zur Zeit ist es ganz schlimm und ich wünsche mir einfach, dass dieser Sehnsuchtsschmerz endlich aufhört.

    danke
    Ginger

  • #291

    Daniela (Dienstag, 14 Februar 2017 14:36)

    Hallo zusammen,

    ich habe erst vor ein paar Tagen bei einer Familienaufstellung erfahren dass ich einen Zwillingsbruder hatte.
    Jetzt plötzlich macht alles Sinn, meine Einsamkeint, meine ständige Suche und viele meiner Charaktereigenschaften wo ich bis jetzt dachte oh man du bist einfach "komisch"... hatte mein Leben lang irgendwie immer den einen Gedanken im Kopf "Warum muss ich diese Scheiße hier alleine durchmachen" ... jetzt hab ich die Antwort und weiß noch gar nicht wie ich damit umgehen soll. Es ist schön zu sehen dass es anderen auch so geht.
    Ich empfinde jetzt Dankbarkeit weil es keine Fragen mehr zu dem "WARUM" gibt, jetzt ist alles KLAR... ich sehe es KLAR, jedoch verspüre ich jetzt wirklichen Verlust und Trauerschmerz. Hoffe ich kann das für mich so aufarbeiten dass ich einen Kontakt zur Seele meines verstorbenen Bruders aufbauen kann und er von jetzt ein positiver Begleiter in meinem Leben wird... aber dazu muss ich wohl erst durch diese Trauer...
    Danke an diese Seite... hat mir sehr geholfen mit den ersten Eindrücken umzugehen.
    Daniela

  • #290

    Doriiii (Dienstag, 31 Januar 2017 20:38)

    Hallo ich habe heute Geburtstag und ich vermisse so meinen Zwilling ich würde gerne Menschen kennen lernen den es auch so geht

    Lg Doriii

  • #289

    Katrin (Montag, 23 Januar 2017 10:25)

    Liebe Josefine,
    oh wie schön.. na dann herzlichen Glückwunsch zu eurer Tochter und alles liebe für euch und vor allem auch viel Freude mit dem kleinen Wunder !!
    Katrin

  • #288

    Josefine (Samstag, 21 Januar 2017 14:22)

    Liebe Katrin,
    Ja meine Tochter ist schon auf der Welt und sie wird in drei Tagen schon einen Monat alt :) Sie ist geboren am 24. Dezember 2016.
    Vielen Dank für deine Antwort !!
    Josefine

  • #287

    Katrin (Montag, 16 Januar 2017 11:10)

    Liebe Josefine,
    ist deine zweite Tochter schon geboren ? Wie geht es dir ? Klar du kannst mir gerne über Kontakt(privat) schreiben !! Oh ja das kann ich gut nachempfinden, das dich die furchtbare Situation, wo nicht klar war, ob deine Tochter überlebt, an deine eigene Not im Mutterleib erinnert hat. Ja auch wenn Kinder krank werden, fühlt man sich schnell hilflos und das erinnert einen gleich an die Zeit im Mutterleib, da war man ja komplett hilflos und konnte nichts tun. Gut ist es dann langsam zu merken, das man heute nicht mehr ganz so hilflos ist und das man schon was tun kann und wenn es manchmal "nur"(für manche auch sehr schwer) um Hilfe bitten ist. Schön das du dich gemeldet hast und herzlichen Dank für dein Lob und ich freue mich von dir wieder zu hören bzw. zu lesen :-)
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #286

    Josefine (Sonntag, 18 Dezember 2016 14:20)

    Oh je, leider habe ich mich verschrieben, meine erste Tochter ist schon 9 Monate alt und nicht 7 !! (*05. März 2016)

  • #285

    Josefine (Sonntag, 18 Dezember 2016 14:16)

    Liebe Katrin,
    Ich heiße Josefine und bin 19 Jahre alt. Auch ich hatte einen Zwilling, der verstarb, als meine Mama in der 37. Woche war.
    Ich habe deine Seite gerade entdeckt und finde sie super. Vor allem bei den Symptomen spiegelt sich vieles meines persönlichen Verhaltens wieder.
    Vor ein paar Tagen war meine 7 Monate alte Tochter krank und ich habe mich sehr hilflos gefühlt, wie früher im Mutterleib, als meine Schwester gestorben ist und ich ihr nicht helfen konnte.
    Ich bin momentan mit meiner zweiten Tochter ebenfalls in der 37. Woche schwanger, der Entbindungstermin ist der 10. Januar 2017.
    Vor ein paar Tagen gab es schlimme Komplikationen mit meinem Baby im Bauch, weshalb sie unter Umständen fast gestorben wäre. Ich möchte den Grund nicht so in der Öffentlichkeit preisgeben, aber vielleicht können wir ja eventuell privat schreiben.
    Aber in diesem Moment, als ungewiss war, ob meine Tochter überlebt oder nicht, das hat mich wieder an die Zeit im Mutterleib erinnert..
    Alles Liebe
    Josefine

  • #284

    Katrin (Dienstag, 06 Dezember 2016 21:41)

    Lieber Jürgen,
    vielen Dank für deinen Eintrag und auch für dein Lob! Das ist echt hart, wie du deinen Bruder verloren hast... Aber was du vielen alleingeborenen Zwillingen voraus hast, ist das du es von deiner Mutter und deinen Geschwistern weißt. Vielleicht kannst du ja mit deinen Geschwistern noch mal darüber reden wenn du soweit bist. Ich kann gut verstehen, das dir die Tränen laufen und du vielleicht auch Erleichterung spürst, endlich zu verstehen, endlich den Grund zu wissen warum das alles so war. Aber weißt du was mir gaaanz wichtig ist dir zu sagen, das du dich nicht schämen brauchst. Das ist eine ganz normale Reaktion auf eine schreckliches Ereignis. Dein Körper hat alles abgespeichert und wenn du soweit bist, wird alles wieder hochkommen, aber das braucht Zeit. Und um dich zu schützen, hast du alles vergessen, was mit deinem Zwilling zu tun hat. Du hast es dadurch überlebt und bist nicht durchgedreht, weil es etwas in dir (und allen anderen Menschen auch) gibt, was dieses Vergessen macht, damit wir weiterleben können, auch wenn etwas schreckliches passiert ist. Also du brauchst dich keinesfalls dafür schämen !! Ich wünsch dir das du immer mehr deinen Bruder fühlen kannst und du weißt er ist für immer in deinem Herzen und das du auch entdecken kannst, das er dir überhaupt nicht "böse" ist, wegen irgendwas, denn er möchte das es dir gut geht !
    Wenn du magst kannst du dich gerne über Kontakt melden.
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #283

    Jürgen (Samstag, 19 November 2016 18:01)

    Hallo Katrin,
    Gestern habe ich deine Seite entdeckt.Ich kann mich meinen Vorkommentatoren nur anschliessen,ganz dickes Lob.Die Seite Behandelt ja ein Thema,das viele Menschen ignorieren,bis gestern zählte ich selbst dazu.Ich weis ganz sicher,das ich ein Zwillingskind war,bzw seit gestern Akzeptiere das ich immer ein Zwilling bleiben werde.Meine Mutter hat es erzählt und meine älteren Schwestern bestätigten mir das.Es sollten 2 von "meiner Sorte" sein.Nach einem Nachbarschaftsstreit,der vor Gericht endete verlor meine Mama mein Geschwister,das ich seit gestern erstmals meinen Bruder nenne.Ich kann leider nicht mehr nachfragen,wie alt er wurde,da Mama nicht mehr bei uns ist,sondern bei ihm.Während ich hier so tippe laufen meine Tränen,da ich jetzt erst realitsiere das dies der Grund für meine jahrelangen Ängste,Schuldgefühle,Depression,Minderwertigkeitsgefühle und die angst davor verlassen zu werden ist. Ich bin 42 Jahre alt und leide schon immer an diesen unerklärbaren Attacken.Ich habe das Thema total ausgeklammert,da es zwar mal angesprochen,aber gleichzeitig auch totgeschwiegen wurde.Kein Therapeut fragte mich jemals nach einem Zwilling.Auch brachte eine Reha fast nichts.Er hat das Recht als mein (unser) Bruder einen Platz in unseren Herzen zu haben,vorallendingen in meinem Herzen,weil er hat sein ganzes Leben mit mir verbracht,und ich schäme mich dafür das ich ihn vergessen habe.Wahrscheinlich trage ich sogar seinen Namen,er ist mein kleiner Bruder,das sagt mir mein Herz.Die Verlassensangst hat mich mit dem Zwillingsthema konfrontiert.Unsere Ehe krieselt,wir haben keine Kinder(anscheinend ein häufiges Problem bei Halbzwillingen)und das Gefühl macht sich breit das ich in meiner Frau einen Ersatz für ihn gesucht habe,zumindest empfindet sie es so.Ich weis es ehrlich gesagt nicht,ich liebe sie sehr.Ich weis das das für mich ein guter Weg ist auf dem ich mich befinde und das mein Bruder mich begleitet,egal wie und wo er endet.Ich werde mich nochmal melden.
    Liebe Grüsse
    Jürgen

  • #282

    Katrin (Dienstag, 01 November 2016 11:09)

    Liebe Jessica,
    vielen Dank für dein Lob !
    Das was du schreibst über deine "Verhaltensweisen" das klingt für mich sehr traurig. Weißt du es klingt für mich so, als würdest du nicht verstanden werden. Ich empfinde es so, das du ein Hochsensibler Mensch bist (hier gibt es auch ein paar Infos dazu) und das ist in keinster Weise unnormal, sondern eben viel sensibler als Andere. Du nimmst Dinge war, die andere nicht wahrnehmen und so bist du viel schneller k.o. und so ist es ganz normal das du dich zurückziehst und diese Ausszeiten brauchst. Weißt du ich kenne sowas auch, wo ich einfach all das verarbeiten muß was ich wahrgenommen habe und einfach Zeit für mich brauche und glaub mir es geht ganz vielen Menschen so. Und das du gerne malst und Musik machst, zeigt wie kreativ du bist und das ist doch was ganz tolles und so kannst du sicher auch deine Gefühle ausdrücken über diese Wege.. stimmts ?
    Nein, es klingt gar nicht komisch mit dem Spiegelbild und all das was du schreibst was du selbst an dir beobachtet hast, das was du schreibst das du ein alleingeborener Zwilling sein könntest, das kann schon sein und es lohnt sich auf jedenfall sich weiter damit zu beschäftigen. Ich kann dir gerne noch mehr dazu schreiben. Bitte schreib mich doch über Kontakt noch mal kurz an, wenn du magst. Und damit deine Mail hier nicht untergeht, kannst du dich auch gerne bei "Austausch.." eintragen, dann kannst du auch schauen ob es Betroffene in deiner Gegend gibt.
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #281

    Jessica (Sonntag, 23 Oktober 2016 13:58)

    Hallo,
    Ich muss erstmal ein großes Lob hervorbringen das es so eine seite gibt. Ich bin 16 jahre alt und seit einigen Monaten ziemlich am ende. Ich habe die Befürchtung ein Alleingeborener Zwilling zu sein, traue mich aber nicht meine Mutter zu fragen. Wir haben wegen meiner verhaltensweise die zurzeit, ich muss gestehen, sehr schwierig ist. Ich schließe mich oft in mein zimmer ein und will allein sein. Oft male ich, spiele musik oder sitze einfach nur vor dem spiegel in dieser zeit. Nicht weil ich mich anschauen will... Sondern weil ich dann das gefühl habe nicht mehr allein zu sein wenn ich mein Spiegelbild sehe. Klingt komisch, ich weis.
    Ihr fragt euch bestimmt wieso ich glaube ein Alleingeborener Zwilling zu sein. Durch einen kumpel, der ein Alleingeborener Zwilling ist, bin ich auf die idee gekommen im internet mich mehr darüber zu informieren und fing an mich dafür stark zu interessieren. Ich machte auch, aus welchen grund auch immer, einen test ob ich ein Alleingeborener Zwilling sein könnte und das Ergebnis deutete klar darauf hin. Als kleinkind war ich zum Beispiel schon immer von zwillingen und meinem eigenem Spiegelbild fasziniert.
    Ich fühle mich sehr oft missverstanden und allein. Als wäre eine hälfte von mir nicht anwesend. Sobald ich aber mit einer Person zusammen bin. Zum beispiel eine gute freundin die mir stark im charakter ähnelt bin ich lebensfroh und glücklich.
    Ich Kann mir diese anzeichen nicht anders erklären. Vielleicht irre ich mich auch.
    Ich bedanke mich für diese seite. Und die vielleicht kommenden tipps und wärmenden worte.
    Email: Lang-jessica@outlook.com

  • #280

    Katrin (Dienstag, 18 Oktober 2016 20:09)

    Liebe Caro,
    vielen Dank für dein Lob und auch das du die Seite weiterempfohlen hast !! Das tut mir sehr Leid, das du das erleben mußstest. Was für ein Schmerz !! Ich möchte dir gerne sagen, das es schön ist das du da bist und das es dich gibt !! Ja und ich möchte dir Mut machen dich auf deinen eigenen Weg zu machen, das alles aufzuarbeiten und ich will dir aber auch sagen: Gib nie auf, auch wenn es schwer wird..
    Ganz liebe Grüße
    Katrin
    PS: Du kannst mir gerne schreiben

  • #279

    Caro (Dienstag, 11 Oktober 2016 14:55)

    Hallo!

    Erstaml ein dickes Danke an dich für diese tolle Seite, ich hab sie gerade zufällig wiedergefunden und zeige sie einer Person, die mir sehr wichtig geworden ist.
    Ich bin mittlerweile 29, habe selbst zwei Kinder und weiß seit etwa 3 Jahren, dass meine Mutter mich und meinen Zwilling nicht wollte. Sie ging zur Abtribung im Glauben, es sei nur ein Kind im Bauch, es stellte sich dann aber heraus, dass ich auch hier war und dass man mich einfach übersehen hatte. Da war es allerdings zu spät, mich auch noch wegzumachen... Verarbeitet habe ich das ganze so gut wie nicht, weil ich in den Schwangerschaften meine Kinder nicht belasten wollte. Durch mein "unrundes" Verhalten zerstöre ich allerdings wieder mal etwas sehr wertvolles in meinem Leben und verliere eine Frau, die mir sehr wichtig ist. Ich muss also endlich anpacken und irgendetwas unternehmen...

    Danke für deine Seite - sie macht mir Mut!
    Danke an alle, die hier ihre Geschichten erzählen - sie zeigen, dass wir nicht allein sind!

  • #278

    Katrin (Dienstag, 27 September 2016 22:18)

    Liebe Frances,
    danke für deine Geschichte !
    Wenn du gerne eine Antwort möchtest,
    würde ich mich freuen, wenn du es mir noch mal
    per Mail schickst..also über Kontakt.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Chrissy,
    das tut mir leid, was du gerade erlebst
    und ich kann gut verstehen, das du die Wahrheit
    wissen willst. Du kannst mir gerne eine Mail (über Kontakt)
    schreiben, wenn du dich austauschen magst.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Melina,
    das tut mir sooo leid, das du deine kleine Tochter gehen lassen mußtest !! Ich freu mich wenn dir meine Seite etwas hilft. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Trost und vor allem Menschen, die dich liebevoll begleiten und wenn du jemanden brauchst wo du mal deine Not loswerden willst oder einfach so, dann schreib mir ruhig..(über Kontakt)
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Mona,
    da weißt du es ja erst sehr kurz und es ist ganz normal, das
    es jetzt erst mal sehr in dir arbeitet !! Deine ganzen Gefühle sind ganz normal. Gib dir Zeit... Wenn du jemanden zum austauschen suchst, kannst du gerne mal hier auf der Seite in die Rubrik "Austausch... " schauen.. vielleicht findest du jemanden aus deiner Nähe oder du trägst dich dort ein oder du kannst mir auch gerne über Kontakt schreiben.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Liebe Barbara,
    oh das ist schön das du Bilder hast. Das ist sooo wichtig !!
    Toll das du in deinem Garten eine schöne Ecke hast für Marie. Dort kannst du dann auch jederzeit hingehen, wenn dir danach ist. Ich wünsch dir ganz ganz viel Kraft und Menschen die da sind, wenn du das Gefühl hast innerlich zusammenzubrechen. Du kannst auch jederzeit schreiben.
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #277

    Barbara (Mittwoch, 21 September 2016 22:02)

    Liebe Katrin
    Ja ich habe zum Glück einige schöne Bilder. Ich Könnte jeder Zeit zu ihr ans Grab fahren, aber da es ein Sammelgrab ist, darf man nichts schön machen. Habe im garten eine kleine Ecke für sie mit bunten Stein und Blumen. Danke für deine lieben Worte.

  • #276

    Mona (Samstag, 17 September 2016 23:50)

    Hallo...
    habe gestern erfahren dass ich ein alleingeborener Zwilling bin und einen Zwillingsbruder habe...
    es arbeitet sehr in mir auch wenn es vieles in meinem Leben nun irgendwie erklärt... würde mich so gerne austauschen mit jemanden...wie geht ihr damit um? Was kann ich tun damit es nicht so weh tut und ich mich nicht mehr so alleine fühle?
    Email: grismo2906@gmail.com

  • #275

    Melina (Freitag, 16 September 2016 19:49)

    Liebe Katrin,
    Deine Seite ist soo toll :) Ich bin 16 Jahre alt und bin schwanger mit einem kleinen Sohn. Mein kleiner war auch Zwilling, aber meine Tochter verstarb. Diese Seite gibt mir Kraft und ich bin sicher sie holft vielen alleingeborenen :)

  • #274

    Chrissy (Mittwoch, 14 September 2016 18:58)

    Hallo Zusammen, ich bin innerlich hin und hergerissen. Ich habe durch Pendeln und Kinesiologischen Muskeltest, mir die Vermutung das ich ein Zwilling bin bestätigen lassen, dabei kam heraus das ich ein Abtreibungskind im 6 Schwangerschaftmonat bin. Auf der einen Seite Glaube ich daran, ich habe mich 1 zu 1 in den ganzen Büchern zu dem Thema wieder gefunden und es fühlt sich auch richtig an. Wenn ich aber wen aus meiner Familie frage, kommt nur wo hast du den so einen Schwachsinn her und das bildest du dir nur ein, deine Eltern sind viel zu christlich die würden sowas nie tun. Dazu muss man sagen ich habe ein ganz schlechtes Verhältnis zu meiner ganzen Familie, kaum Kontakt, wurde immer als Schwarzes Schaf behandelt und es ist vieles vorgefallen. Mir fehlen auch die ersten 16 Jahre meines Lebens an Erinnerungen und es versteht keiner das ich diese brauche. Meinen Erzeugern habe ich vor eineinhalb Wochen mit dem ganzen brieflich konfrontriert, weil ich innerlich nicht mehr weiter weiß, alle sagen mir stell dich darauf ein, das du niemals eine Antwort bekommen wirst. Ich kann damit aber keinen Frieden finden, wenn ich die Wahrheit nicht weiß. Ich bin gerade auch an dem Punkt das ganze anzuzweifeln, ob das wirklich wahr ist, weil ich so einen Druck bekomme. Ich weiß nicht was ich noch tun kann, um an die Wahrheit zu kommen oder mich nicht von meinen Gefühlen so hin und her reißen zu lassen. Lg Chrissy

  • #273

    Frances (Sonntag, 11 September 2016 21:18)

    Hallo an alle.. Ich selbst bin ein Zwilling..Bis jetzt hatte ich immer das Gefühl das er irgendwo noch existiert.. Ich hatte immer das Gefühl das es ein Junge ist.. Dank Hypnose und Familienaufstellung weiß ich nun das ich Recht hatte..Ich hatte einen Zwillingsbruder u er steht in der Familienaufstellung an erster Stelle..Ich habe seinen Part die ganzen Jahre mit übernommen und hab mich kaum auf mich konzentriert.. Ich war ein sehr schwieriges Kind. Ich hatte null Bezug zu meiner Ma. Bis ich ca 25 war. Mittlerweile ist sie für mich mein Dreh und Angelpunkt sowie meine Tochter und mein Mann. Ich war hochgradig aggressiv und hatte schlimme Wutanfälle hab angefangen mir selbst weh zu tun in dem ich mich geritzt habe..Was mir auf Dauer aber nix brachte..Also flogen dann die Fäuste gegen die Wände..Ich fühlte kein Schmerz..Für mich war es wie Erleichterung. Mittlerweile hab ich alles in Griff und komme ganz gut klar.. Dank der Hypnose und der Familienaufstellung konnte ich mich nun endlich von meinen Bruder richtig verabschieden und ich akzeptiere langsam das er nicht mehr da ist.. Die Rolle hab ich abgegeben weiterhin er zu sein.. Meine ma hat es mir mit 14 erzählt..Was ich zu spät fand.. Bis 14 wollte ich zu 99 % ein Junge sein.. Erst nachdem sie es mir erzählt hat..Konnte ich etwas los lassen und ein Mädchen sein.. hab trotzdem noch seine Rolle zusätzlich übernommen. Ich hab leider zu spät angefangen alles aufzuarbeiten.. Ich war 32 als ich mich richtig damit beschäftigt habe.. Nun bin ich 37 und bin auf einen guten Weg.. Ich würde mir wünschen das alle die Zwillinge bekommen aber nur einer durch gekommen ist.. zeitig genug die kleinen mit dem Thema vertraut zu machen.. sorry für den langen Text.. Ich wünsche allen viel Kraft..egal ob allein geborener Zwilling oder deren Eltern..

    Lg Frances

  • #272

    Katrin (Sonntag, 04 September 2016 20:53)

    Liebe Barbara,
    schön das es deiner Nele Marie gut geht und sie sich so gut entwickelt. Nach der Geschichte die ihr erlebt habt mit euren Zwillingen, sicher nicht selbstverständlich.
    Es tut mir sehr leid, das du deine andere Tochter Marie gehen lassen mußtest und ich kann gut nachvollziehen, das es eine Achterbahn der Gefühle war, ein lebendes und ein totes Baby in sich zu tragen. Du hast dich sicher sehr zerissen gefühlt. Du beschreibst es ja auch, einerseits die Freude über Nele und andererseits die Trauer über Maries Tod. Das ist einfach furchtbar und man wünscht es wirklich keinem Menschen sowas mitmachen zu müssen. Es ist auch sehr traurig, was du schreibst, das ihr nicht aufgeklärt wurdet, sondern nur bei der Entlassung gefragt wurdet.. Das du damit überfordert warst, kann ich gut verstehen. Ich wünschte es gebe da mehr Aufklärung für das Personal und mehr Sensibilität den Eltern gegenüber. Und es müßte überall das natürlichste der Welt sein, sein Kind sehen zu dürfen, sich zu verabschieden, das ein Fotograf diese Momente festhält und das die Eltern bei der Beerdigung beteiligt sind und natürlich auch bei sind. Gut das du wenigstens noch ein bischen ändern konntest. Hast du hoffentlich wenigstens ein schönes Ultraschallbild von Marie ? Aber es gibt ein Grab wo du sie jetzt besuchen kannst ?
    Ich wünsche dir alles Liebe und das du Freunde hast, die dich trösten können. Falls du mal mit jemanden schreiben willst, kannst du mir gerne über Kontakt schreiben.
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #271

    Katrin (Sonntag, 04 September 2016 20:39)

    Lieber Michael,
    das freut mich aber sehr, das es dir hier gefällt !
    Liebe Grüße
    Katrin

  • #270

    Barbara (Dienstag, 30 August 2016 19:36)

    Hallo an alle
    Ich bin Mama von einer 13 Monaten alten Tochter. Nele Marie ist ein Wirbelwind und so voller liebe und hat Energie die unvorstellbar ist. Im November 2014 haben wir erfahren das wir mit eineiigen Zwillingen schwanger sind. Alles lief trotz Risiko durch eine Plazenta für zwei super. Keine Auffälligkeiten. Beim großen Ultraschall in der 21. ssw waren beide top fit. Eine Woche später war ich nochmal zum Ultraschall und da wurde festgestellt das meine zweite Tochter (Marie ) keinen Herzschlag mehr hat. Wir mussten direkt in die Uniklinik um Schäden meiner Leben Tochter auszuschließen. Die Untersuchung wurde 3 mal wiederholt und alles war gut. Meine Gefühle sind bis zur Entbindung bei 39+5ssw immer Karussell gefahren. Ich war glücklich und froh das Nele sich super entwickelt und gleichzeitig wollte ich nur weinen weil Marie nur noch als Schatten auf dem Ultraschall zu erkennen war. Die Angst hat mich 18 Wochen begleitet. Sobald Nele sich mal nicht bewegt hat bin ich panisch durch die Wohnung gerannt bis sie sich bewegt hat. Es war eine schwere Zeit für uns. Besonders die Aufklärung über das was nach der Geburt passiert ist bei uns irgendwie nicht passiert. Niemand hat uns gesagt das wir Marie hätten selber beerdigen können, das sie einen Namen haben darf, das sie eine Geburtsurkunde bekommt. Rein gar nichts. Am Tag meiner Entlassung wurden wir mit allem
    Überrumpelt und ich habe vor lauter Schock alles verneint. Das sie von Krankenhaus bestattet sie hatte keinen Namen. Einiges konnte ich im Nachhinein noch ändern zum Glück, nur das sie nicht von uns beerdigt wurde das leider nicht.
    Sorry für den langen Text
    Liebe Grüße Barbara

  • #269

    Michael (Montag, 29 August 2016 16:17)

    Hallo Ihr,
    ich bin heute "zufällig" auf diese Seite gestoßen und es gefällt mir sehr, sehr gut, was ich hier lese!
    Michael

  • #268

    Katrin (Donnerstag, 25 August 2016 20:41)

    Liebe Annie,
    danke für deinen Eintrag. Das tut mir sehr leid, das du deine Flora gehen lassen mußtest. Waren die beiden Ende 7.Monat als sie auf die Welt kamen ? Wie groß oder besser wie klein waren sie und wie schwer oder sollte ich eher sagen leicht.. nicht wahr ? Oh ja ich stell es mir ganz schlimm vor seine Kinder so verkabelt zu sehen und die ganzen Geräte, die alle bestimmt oft piepen, weil wieder mal irgendwas nicht stimmt mit seinem Kind. Was für eine nervliche Belastung. Man ist bestimmt immer auf Hochspannung.. Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft für diese schwere Zeit mit Lena und das sie ganz gesund wird. Und ich wünsch dir auch viel Trost und Menschen die dich verstehen, wenn du jemanden brauchst, weil du traurig bist, wegen Flora. Wenn du mal jemanden brauchst wo du mal was loswerden willst, dann kannst du mir gerne über Kontakt schreiben.
    Alles Liebe Katrin

  • #267

    Annie (Dienstag, 23 August 2016 19:56)

    Hallo ihr lieben,
    Ich bin Annie und 29 Jahre alt. Am 24.7.16 bin ich zweifache Mutter von Extremfrühchen geworden. Der ET wäre erst der 1.10.16 gewesen! Leider verstarb Flora wenige Stunden nach der Geburt. Meine zweite Tochter Lena kämpft noch. Es ist so schrecklich, seine Würmchen im Brutkasten zu sehen, mit den vielen Geräten...
    Alles Liebe

  • #266

    Katrin (Freitag, 22 Juli 2016 23:10)

    Liebe Jana, eine sehr bewegende Geschichte die du da schreibst. Ich kann gut verstehen, das du deine eigene Not wegen deines Zwillingsverlustes erstmal verdrängt hast. Dann war es bisher noch nicht dran. Es tut mir sehr leid, das ihr ein Baby gehen lassen mußtet. Und mir tut es auch leid, das du so unsensibel behandelt wurdest und du, wie ich es herauslese auch keine Erinnerung von Jonathan hast. Ihn nie gesehen hast. Nicht mal ein Bild.. oh man. Das heißt du weißt gar nicht was mit ihm passiert ist ? Ob er beerdigt wurde oder .... ? Schön das es deiner Tochter gut geht und alle Diagnosen falsch waren !! Es mag sein, das in deiner Umgebung sich niemand für deinen Sohn interessiert, aber hier auf dieser Seite schon und vor allem ich interessiere mich für deinen Sohn und wie es dir damit geht. Nein du spinnst nicht und es ist ganz normal wie es deiner Tochter geht und wie es dir geht. Es freut mich das dir die Seite etwas hilft, dich und deine Tochter zu verstehen. Ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören bzw. zu lesen. Ich würde dich gerne bitten über Kontakte zu schreiben, da kann ich ausführlicher antworten.
    Liebe Grüße, Katrin

  • #265

    Jana (Mittwoch, 20 Juli 2016 00:02)

    Liebe Mamis und Zwillinge,
    Ich bin irgendwie beides. Meine Mutter war ebenfalls mit Zwillingen schwanger bekam dann aber nur mich.... Wie das für mich ist hat mich nie weiter beschäftigt.

    Unverhofft wurde ich ungeplant 2013 mit Zwillingen schwanger (mein Sohn damals gerade 1). Totales Gefühlschaos, kurz drauf die Schockdiagnose Plazenta läge so ungünstig. Ab da liegen, schonen, hoffen bei großer Angst wie man drei Kinder quasi alleine stemmen muss, unsensible Ärzte... Letztendlich hat uns ein Baby (und ich bin sicher es wsr ein Junge) zwischen dem 4. und 5.Monat verlassen. Zwei Monate Schockstarre und Gefühlschaos, schlechtes Gewissen weil man sich vorher nicht vollen Herzens freuen konnte. Kurzes aufatmen und einkehren von Normalität - alle waren erleichtert dass es keine Zwillinge sind. Ab da habe ich meine Gefühle ausgeschaltet. Scheinbar war ich die Einzige die das nicht objektiv sah dazu bestand weiterhin Lebensgefahr für meine Tochter und mein agiler Sohn wollte seine Mama. Die letzte Diagnose war eine angebliche Mikrozephalie meiner Tochter. Es war fast schon eine Erleichterung als entschieden wurde dass sie 34+0 per KS geholt werden muss - endlich Klarheit über alles! Die OP war lang und traumatisierend (3std). Ich wollte gerne nach Liljas Bruder fragen war aber irgendwann ohnmächtig und dann in Vollnarkose.
    Das Ganze ist nun 2,5 Jahre her und diese Zeit habe ich damit verbracht dankbar zu sein dass meine Tochter soooo gesund und munter ist denn sämtliche vorgeburtlichen Diagnosen waren falsch. Über ihren Bruder wollte niemand mehr sprechen und so ist Jonathan nur für mich manchmal Thema gewesen (ich ertappte mich immer wieder davon zu erzählen ).

    Letzte Woche bekam meine Schwägerin einen Sohn und er heißt (obwohl sie alles weiß ) Jonathan. Eine Woche hst mich das ganze nun beschäftigt und scheinbar Verarbeiten ausgelöst. Das Traurigste ist für mich dass es scheinbar nur mich als Mami beschäftigt.....

    Ich darf keine Kinder mehr bekommen hätte aber auch zu viel Angst (vor Verlusten). Ich bin glücklich und dankbar über meine zwei kerngesunden, aufgeweckten Kinder. Letztendlich war Lilja der schönste Trost für ein Verlorenes und ich merke wie gut es mir tut mehr zu erfahren. Ich dachte schon ich spinne total herum die letzte Woche....
    Lilja war ein SchreiKind und wenn sie könnte würde sie sich an mich kleben. Ihre Ärmchen um meinen Hals sind Standard aber sie liebt Kontakte und Gruppen. Vielleicht ist es für sie okay wie es ist, falls nicht weiß ich dank Seiten wie dieser dass sie nicht "spinnt" ;-) wie ich von mir dachte!

    Danke für ein Gefühl der Normalität und einem Ort für meine Geschichte!

  • #264

    Katrin (Montag, 04 Juli 2016 11:59)

    Liebe Mila,
    ganz herzlichen Dank, das du schreibst !
    Super, das es euch gut geht !!
    Ja sie wachsen soo schnell.
    Oh wie süß das sie jetzt schon bewußt lächeln.. genießt es..
    Es ist das schönste Dankeschön von Kindern an uns Eltern..auch später wenn sie größer sind :-)
    Alles Liebe
    Katrin

    Liebe Lou,
    ich möchte dir erst mal sagen, wie leid es mir tut,
    das du schon ein Kind verloren hast.

    Nun zu deiner Frage: Erst mal toll, das du so sensibel schaust, was los ist mit deiner Tochter und das du ihr helfen willst. Ich finde es etwas schwierig dir hier eine Antwort zu geben. Es wäre ganz lieb wenn du dich über Kontakt bei mir meldest oder schau einfach mal bei Austausch nach ob du da jemanden schreiben magst. Liebe Grüße,
    Katrin

  • #263

    Lou (Donnerstag, 30 Juni 2016 14:21)

    Hallo ihr lieben :)
    Ich suche gerade Hilfe für meine Tochter und hoffe ihr könnt mir helfen.
    Meine Tochter ist nun 2 Jahre alt und sie ist schon immer ein extrem anhängliches Kind und hat immer für 2 alles genommen, sei es das Geschenk der Hebamme mit 6 Monaten als sie nach 2 Dingen griff als auch nun in der Krippe wo sie 2 Plätze sehr sehr oft braucht.
    Nun hab ich mich erinnert das meine Hebamme nach ihrer Geburt zu mir meinte, ich hätte Milch für 2 Kinder. Als dies bringt mich zu dem Schluss, dass die wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie ein zwilling ist. Von der ganzeigen Geste her hab ich selbst das Gefühl sie ist ein geschwisterkind.
    Vielleicht sollte ich hier sagen, dass ich vor ihrer Schwangerschaft bereits eine Fehlgeburt hatte.
    Ich merke sie ist nicht vollständig. ihr fehlt was.
    Sie ist "kein rundes Bild".
    Die große Frage: was kann ich ihr gutes tun?

  • #262

    Mila (Sonntag, 26 Juni 2016 22:51)

    Liebe Katrin,
    Ich wollte dir nur mal schreiben, dass es uns gut geht! Unsere Zwillinge entwickeln sich super! Leider passt die Kleidung, von vor 1 Monat jetzt schon gar nicht mehr :( Sie werden so schnell groß! In 12 Tagen sind sie schon 2 Monate alt!
    Sie können jetzt schon einzelnen Gegenständen o.ä mit den Augen folgen und bewusst lächeln! <3
    Alles Liebe
    Mila

  • #261

    Katrin (Sonntag, 22 Mai 2016 21:57)

    Liebe Mila,
    schau mal bei Impressum.
    Dort steht eine Mailadresse und über diese müßte es gehen.
    Ganz liebe Grüße
    Katrin

  • #260

    Mila (Sonntag, 22 Mai 2016 18:18)

    Hallo Katrin,
    Danke für deine Wünsche. Momentan ist alles wirklich sehr stressig, aber das kriegen wir schon hin! :) Momentan liegen sie zufrieden in ihrem Bettchen und ich war ein bisschen im Internet und mein Weg führte mich zu dir. Ich würde dir gerne ein Bild von meinem Zwillingen schicken, aber ich weiß nicht, wie genau wie. Unter Kontakt kann man, wenn ich richtig sehe, keine Anhänge verschicken. :( Wäre nett, könntest du mir weiterhelfen.
    Alles Liebe
    Mila

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             aktualisiert am 21.11.2017